Sprache kann uns krank machen.

29. Aug 2021 | Achtsamkeit, Ayurveda, Energie, Gesundheit, Vitalität, Zähne

Eine negative Geisteshaltung schlägt sich in negativen Sprachmustern nieder – dies ist auch umgekehrt der Fall: Eine negative Sprache drückt sich irgendwann auch durch unsere Gesundheit aus. Schließlich beginnt alles mit einem Gedanken. Wir können keine Worte sprechen, wenn wir sie nicht vorher gedacht haben. Negative Sprachmuster besitzen eine niedrigere Energie. Sie entziehen uns Energie. Es fällt Dir schwer, das zu glauben?

Lasse einmal diese Sätze auf Dich wirken:

  • Das geht so nicht.
  • Ja, aber…
  • Das ist schwierig./Das ist falsch.
  • Muss das sein?
  • Das ist verboten.
  • Es ist zu befürchten, dass…
  • Das weiß ich nicht.
  • Sie haben mich falsch verstanden.

Sicherlich spürst Du Dich nicht wirklich wohl bei diesen Sätzen. Negative Formulierungen sind häufig wie in den Beispielen subtil und versteckt, ihre schlechte Energie wirkt dennoch.

 

Positive Sprachmuster aneignen. Meine Tipps für Dich:

Versuche, diese negativen Formulierungen aus Deinem Sprachschatz möglichst zu verbannen und durch positive zu ersetzen. Es hilft, wenn Du dazu Deine Sprache bewusst auf Dich wirken lässt und auch beobachtest, wie sie auf andere wirkt.

  1. Zeige lieber Alternativen auf, als das Gegenüber mit Besserwisserei zu bevormunden:

Anstelle „Trink nicht so viel Cola.“ Kannst Du sagen: „Trink mehr Wasser.“

 

  1. Sprich eindeutig: Benenne das, was tatsächlich da ist. Weise nicht auf Mangel hin. Vermeide Formulierungen, die missverstanden werden können. Sprich konkret und präzise. Vermeide Aussagen wie „nicht unbedingt“, „nicht schlecht“ oder „nicht wirklich“. Du kommst beim Gegenüber selbstbewusster rüber, wenn Du eine klare Sprache sprichst.

 

  1. Formuliere motivierend – auch wenn Du mit Dir selbst sprichst.

Anstelle zu sagen: „Du hast es schon wieder falsch gemacht“, „Wirst Du das jemals lernen?“ Sage lieber: „ Du machst Fortschritte.“ 

 

  1. Verzichte auf diese drei negative Schlüsselwörter: „müssen“, „schnell“ und „leider“.

Diese Formulierungen haben sich in unser Leben reingeschlichen und klingen daher normal, jedoch erzeugen sie einen inneren Druck, wenn Du sagst: „Ich muss nur noch schnell dieses… machen“, „Leider habe ich das nicht geschafft“, „ich habe leider heute keine Zeit“ oder „Ich schaue schnell nach ..“

 

  1. Vermeide Null-Aussagen. Damit sind die folgenden Wörter gemeint: „eigentlich“, „vielleicht“, „eventuell“, „einigermaßen“ und „sozusagen“. 

Wenn Du diese Wörter verwendest, weiß Dein Gegenüber nicht, woran er ist. Sie haben demnach keinen Aussagewert.

 

Jetzt fragst Du Dich vermutlich, was das mit Deiner Gesundheit zu tun hat.

Nun, Jedes Wort, welches aus unserem Mund kommt, ist die Folge eines Gedankens und trägt eine ganz bestimmte Energie mit sich. 

Beobachte Dich daher. Beobachte Deine Sprache. Jeder von uns hat bestimmte Sprachmuster, die er immer wieder verwendet. 

Es lohnt sich, zu erkennen, welche Worte Du immer wieder verwendest. Dies ist gerade dann sehr nützlich, wenn es Dir nicht gut geht und Dir der genaue Grund nicht klar ist oder wenn Du immer wieder gleiche oder ähnliche Symptome bei Dir beobachtest.

Schaue Dir an, welche Symptome bei Dir immer wieder auftreten. Schaue Dir dazu Deine Sprachmuster und die Worte, die Du verwendest einmal genauer an. Sie sagen sehr viel mehr über Dich aus, als Dir möglicherweise bewusst ist.

Wenn Du Dich zum Beispiel häufig beschwerst, so überträgt sich diese Schwere auf Dein Gemüt. Möglicherweise macht sich diese in Form von Nacken- und Rückenschmerzen bemerkbar. 

Der Ursprung aller unserer Handlungen ist entweder Angst oder Liebe. Frage Dich daher immer wieder: Handele ich gerade aus Angst oder aus Liebe?

Angst macht sich zum Beispiel in Körpersymptomen wie Durchfall oder Verstopfung bemerkbar. Der Volksmund spricht daher auch vom „Schisser“, wenn jemand immer wieder durch Angst geprägt ist. Es gibt auch die Redewendung „Nichts geht mehr“, wenn wir in einer ausweglosen Situation sind und quasi mit dem Rücken an der Wand stehen. Wenn „nichts mehr geht“, dann funktioniert möglicherweise auch die Verdauung nicht mehr und Du hast Verstopfung.

Übrigens: Wenn Du mit dem Rücken an der Wand stehst, kannst Du nur noch vorwärts gehen – oder? Das wäre doch eine schöne Umkehrung des Gedankenmusters.

Befindest Du Dich häufiger im Jammertal oder siehst Du mehr Möglichkeiten als Probleme?

Wenn wir die negativen Sprachmuster bei uns erkennen, sind Symptome und Krankheit keine Rückschläge sondern eine Chance und ein Weg zur Heilung.

Das Wort „Patient“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „der Geduldige“. Ein Patient ist jemand, der Geduld für sich und seine Heilung haben sollte. Krankheit ist ein Weg zur Erkenntnis. Wir erkennen, was wir benötigen. Wir erkennen, was wir falsch gemacht haben und was wir besser tun können. Wenn wir dies befolgen ist Krankheit ein Mittel, durch welches wir wieder in unsere Mitte finden.

Wenn wir unsere Sprache zur Hilfe nehmen und Symptome als Wegweiser, so können wir Krankheiten als Weg zur Heilung annehmen und zwar auf körperlicher wie auch auf seelischer Ebene.

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