Aus diesem Grund ist Muskanadent fluoridfrei:

25. Jun 2019 | Allgemein, Zähne, Zahnfleisch

Mittlerweile ist mehrfach erwiesen, dass die Fluoride ein breites Nebenwirkungsspektrum haben.

Da Karies jedoch keine Fluoridmangelerkrankung ist, sehen wir von Muskanadent keinen Grund, Fluoride einer Zahnpasta zuzusetzen.

 

Das sind die Nebenwirkungen von Fluoriden:

-> Fluoride bilden mit vielen Metallionen (unter anderem Calcium und Magnesium) Komplexe und behindern dadurch deren Coenzymfunktion.

-> Bei hohen Fluoridgaben kann es zu einer höheren Rate an Knochenfrakturen kommen. 

-> Zu der Schwächung verschiedener Enzymfunktionen, kommen Schwächung des Immunsystems aufgrund einer Verlangsamung der weißen Blutkörperchen und Veränderung der Bauform verschiedener Proteine.

-> Begünstigung der Bildung von Geschwüren (Neoplasien)

-> Genschädigung und Störung der Kollagensynthese.

Sicher: Die einzelne Menge macht nicht viel aus und bekanntlich macht die Dosis das Gift. Jedoch: Über einen langen Zeitraum und permanent zugeführt kommen schon beträchtliche Mengen an Fluorid zusammen. Denn eines darf nicht vergessen werden: Fluoride begegnen uns nicht nur in der Zahnpasta, der sie zugesetzt werden. Sie begegnen uns im täglichen Leben ständig. Sie sind auch in vielen Wässern, Erdnüssen, Brokkoli, Walnüssen, Spinat, Petersilie, Lachs und vielen weiteren Nahrungsmitteln enthalten.

 

Bedenke:

Glaubt man der Warnung auf der Packung einer herkömmlichen Zahnpasta, dann kann das tägliche Schlucken selbst kleinster Fluoridmengen ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Wird fluoridhaltige Zahncreme toxisch dosiert, so kann dies sogar tödlich sein!

Dies ist dann der Fall, wenn ein zweijähriges Kind zum Beispiel 42 Prozent einer Tube mit fluoridhaltiger Zahncreme verschluckt, oder wenn ein vierjähriges Kind 56 Prozent davon zu sich nimmt, oder wenn ein sechsjähriges Kind 70 Prozent des Inhalts konsumiert.

 

Ausnahme:

Das Fluorid lokal von einem Zahnarzt anzuwenden macht dagegen unter Umständen sehr viel Sinn, denn für eine lokale Fluoridgabe sprechen diverse Studien, die nachweisen, dass entkalkte Bereiche im Zahn, sogenannte white Spots durch die hochkonzentrierte lokale Gabe wieder re-mineralisieren können.

Das bedeutet jedoch: Das Fluorid gehört nicht in die Hand von Laien und schon gar nicht in die Zahnpasta zum täglichen Gebrauch, sondern in die Hand des Zahnarztes, welcher in der Lage ist, solche white Spots zu diagnostizieren und dementsprechend zu behandeln. Nur der Zahnarzt ist in der Lage abzuwägen und zu entschieden, ob das Mittel für den jeweiligen Zweck angebracht und der Nutzen höher als mögliche Nebenwirkungen ist – wie be jedem andern Mittel auch. Wobei auch dann abzuwägen ist, ob nicht ein anderes Präparat mit Calcium, Zink und Magnesium besser ist….

Dr. Annette Jasper

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