So kannst Du Dankbarkeit lernen.

15. Dez 2019 | Achtsamkeit, Allgemein, Energie, Erfolg, Vitalität

Kann man Dankbarkeit lernen?

Muss man Dankbarkeit denn überhaupt lernen?

Warum das für Dich wichtig und wertvoll sein kann?

In der heutigen schnellen Zeit fällt es uns tatsächlich häufig schwer, uns auf das zu fokussieren, was gut und wertvoll für uns ist. Viel häufiger fokussieren wir uns, auf das, was schief läuft und erhalten dann mehr davon.

Nun, das wichtigste Lebensgesetz besagt, dass Du auf der Frequenz, auf der Du aussendest, auch empfängst. Bedeutet: „Wie Du in den Wald hineinrufst, ertönt es heraus.“ Bedeutet: „Du erhältst das, was Du gibst.“ 

Möchtest Du also Liebe, Vertrauen und Freude erhalten, dann solltest Du dies auch aussenden. Für viele ist dies jedoch nicht ganz so einfach –  vor allem, wenn das Leben gerade Hürden bereitstellt. Die größte Kraft ist die Liebe und ihr bester Treibstoff ist die Dankbarkeit. Möchtest Du in Deinem Leben etwas erschaffen, hast Du große ambitionierte Ziele oder möchtest Du einfach „nur“ glücklich sein, dann tust Du ganz gut daran, Dich in Dankbarkeit zu üben. Je besser Du Dich auf das, was kommen soll fokussieren kannst, desto einfacher kommt es zu Dir.

Dankbarkeit kann jedoch weitaus mehr, als nur positive Signale aussenden. Warum das für Dich wichtig und wertvoll sein kann?

Dankbarkeit kann:

  1. dein Glücksempfinden steigern
  2. die Heilung von Krankheiten beschleunigen
  3. Optimismus und Lebensfreude stärken
  4. dir mehr Selbstdisziplin schenken
  5. deine Herzgesundheit stärken
  6. deinen Schlaf verbessern
  7. Gefühle wie Ärger, Eifersucht oder Gier verringern
  8. deine Motivation erhöhen
  9. dir dabei helfen, wichtige Ziele zu erreichen
  10. bei der Prävention von Angststörungen und Depressionen helfen
  11. chronischen Stress senken
  12. Sorgen und Grübeleien verringern
  13. dein Selbstwertgefühl steigern
  14. die Verbundenheit zu anderen Menschen stärken
  15. Neid und den ständigen Vergleich mit anderen verhindern

Deine Dankbarkeit löst sozusagen eine positive Spirale aus, die Dich vitaler, ausgeglichener und glücklicher macht.

Mit diesen 10 einfachen Tipps kannst Du Dankbarkeit lernen und in Deinen Tag integrieren. Du programmierst Dich quasi auf das, was Dir gut tut.

  1. Alles, was wir aufschreiben manifestiert sich viel stärker in unserem Gedächtnis, als die Dinge, die wir nur denken. Darum: Besorge Dir ein schönes Büchlein und schreibe jeden Tag hinein: Schreibe die drei Dinge auf, für die Du dankbar bist. Du kannst so beginnen: „Ich bin dankbar für die schönen Stunden mit meinem Partner….“ Oder: „Es ist etwas besonderes, in einem so wundervollen Haus zu leben…“ oder: „Ich kann mich glücklich schätzen, dass…“
  2. Schreibe dann die drei Dinge auf, die Dir gut gelungen sind.
  3. Frage Dich bei allem, was Dir im ersten Augenblick negativ erscheint: „Was ist das Gute daran?“ Etwa so: „Was ist das Gute daran, dass ich mir ein Bein gebrochen habe?“ Möglicherweise kommst Du auf eine Antwort, die Dich um Lichtjahre weiterbringt. Zwinge Dich dazu, immer das Positive zu erkennen.
  4. Wenn es Dir so richtig schwer fällt, das Gute zu erkennen, kannst Du etwas auch noch viel schlimmer zeichnen. Es geht so: „ Ich bin gekündigt worden. Aber: Es hätte noch viel schlimmer kommen können und zwar, wenn ich zusätzlich auch noch meinen Partner verloren hätte.“
  5. Das Selbstverständliche wieder bewußt wahrnehmen. Fällt Dir das schwer? Dann überlege Dir einmal, wie es wäre, wenn Du plötzlich Deine Familie nicht mehr hättest. Wie wäre es, wenn Du ohne Deine Wohnung, Dein Auto, Deinen Job…auskommen müsstest. Ich bin mir sicher, nun fällt es Dir leicht, für all die Dinge dankbar zu sein.
  6. Gewöhne Dir im Alltag an, „Danke“ zu sagen. Ganz gleich, ob Du an der Kreuzung, der Kasse oder sonstwo vorgelassen wirst, bedanke Dich. Wenn ein Kunde sich beschwert, bedanke Dich, denn dieser Kunde hilft Dir, besser zu werden.
  7. Führe ein Dankbarkeitsbuch. Am besten ist, wenn Du täglich mindestens fünf Dinge notierst, für die Du dankbar bist.
  8. Mache Dein eigenes Dankbarkeitsritual, entweder morgens oder abends. Wenn Du es morgens machst, dann stelle Dir vor, wie der Tag werden wird, fokussiere Dich auf die schönen, positiven Dinge und bedanke Dich für diese. Wenn Du Dein Ritual am Abend machst kannst Du Dich für all die wundervollen Dinge des Tages bedanken. Fühle Dich noch einmal in die Situationen hinein.
  9. Schreibe immer wieder einen Dankbarkeitsbrief an eine Person, der Du dankbar für etwas bist. Auch wenn Du diesen Brief nicht abschickst, entfaltet er eine Dankbarkeitswelle, die Dich mit positiver Energie erfüllt.
  10. Führe mindestens wöchentlich, besser sogar täglich eine Dankbarkeitsmeditation durch. Das ist eine Fantasiereise, auf der Du in all die schönen Momente Deines Lebens zurückkehrst. Nach einer solchen Meditation bist Du mit Glück erfüllt. 

Nicht jede Methode wird etwas für dich sein. Aber zwei oder drei funktionieren bestimmt für dich.

Am besten, du wechselst die Methoden immer ein bisschen ab. 

Und gib nicht auf, wenn es sich nicht gleich beim ersten Mal super toll anfühlt … Du kannst Dankbarkeit trainieren und das musst du auch.

Erst mit der Übung wirst du dann immer besser darin, Dankbarkeit in dir hervorzurufen.

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