So kannst Du ganz einfach das Meditieren lernen

22. Sep 2019 | Achtsamkeit, Energie, Erfolg, Meditation, Vitalität

Möglicherweise hast Du schon von wahren Wundern gehört, die Menschen mit Hilfe der Meditation erfahren haben. Auch die Meditation werden Kräfte in Dir wach, von denen Du vorher noch nichts geahnt hast. Ich habe zu diesem Thema ein ganzes Buch geschrieben. In dem Buch „Yoga sei Dank“ berichte ich von Menschen, denen Yoga und Meditation geholfen haben, ihr Leben besser zu meistern und sogar schwere Lebenskrisen zu überstehen.

Sehr gerne darfst Du Dir das Buch unter diesem Link holen: https://muskanadent.com/collections/unsere-produkte

Es ist vielfach bewiesen und mittlerweile längst Fakt, dass Du mit einer regelmäßigen Meditation viel für Dich tun kannst. Du tust einfach etwas für Dich, während Du in vielen Situationen des Lebens gegen Dich arbeitest, etwa, wenn Du Dich ungesund ernährst, keinen Sport treibst, negative Gedanken pflegst und einfach die Lebensgesetze missachtest. 

Meditation kann, wie wissenschaftlich belegt ist, die Herzschlagfrequenz vermindern, den Blutdruck regulieren, die Atemfrequenz reduzieren, den Blutzucker regulieren und dies sind nur einige positive Aspekte. Selbstverständlich werden Deine Gedanken ruhiger und geordnet und negative Gedanken ausgeschieden.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Meditation heilt in jeder Hinsicht!

Während der Meditation kannst Du Energie in ein bestimmtes Körperareal senden und auf diese Weise Heilung in Gang setzen. Wenn Du Dich während einer schweren, vielleicht sogar lebensbedrohlichen Erkrankung, bewusst für das Leben entscheidest und diesem mehr Aufmerksamkeit als der Krankheit gibst, wirst Du erleben, wie das Leben zu Dir kommt. Denn: Das worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst, wird passieren. Du kannst Heilung von innen heraus bewirken. 

In Wirklichkeit kann echte Heilung nur von innen heraus entstehen!

Jedoch ist Meditation, wie so vieles, eine Frage der Übung.

Mit den folgenden 7 Tools  möchte ich Dir den Einstieg erleichtern:

  1. Mache Dir auf gar keinen Fall Druck! Nur weil Deine Freundin bereits täglich 30 Minuten meditiert, musst Du das nicht tun. Zwinge Dich nicht . Habe Geduld mit Dir. Bei der Meditation gilt eine wundervolle Regel: Alles darf aber nichts muss!
  2. Finde die für Dich passende Haltung: Du kannst im Sitzen, Liegen, im Schneidersitz, Lotussitz oder einfach nur aufrecht sitzend meditieren. Weil viele Menschen beim Liegen schnell einschlafen, meditieren die meisten im Sitzen. Das kann bei Dir jedoch anders sein. Probiere einfach verschiedene Positionen aus. Wichtig ist: Du solltest eine Position finden, in der Du längere Zeit verharren kannst, ohne dass Dir ein Körperteil weh tut. Du solltest auch die Wirbelsäule gerade halten, damit die Atemluft ungehindert einströmen kann.
  3. Finde Deine Meditationszeit. Viele Menschen meditieren gerne am Abend. Sie können dann besser und ruhiger schlafen. Ich zum Beispiel meditiere am liebsten morgens gleich nach dem Aufstehen. Jedoch kannst Du auch mittags, vormittags oder am Nachmittag meditieren. Schaue einfach, wann es Dir persönlich am besten passt und wann die Chance am größten ist, dass Du ungestört für Dich 10 bis 30 Minuten bist.
  4. Finde Deinen Meditationsort. Bei mir ist es der Fußboden in meinem Arbeitszimmer zu Hause. Wenn ich auf Reisen bin, ist es ein anderer Fußboden oder auch mal das Bett. Probiere verschiedene Orte aus. Du wirst schnell merken, dass sich nicht jeder Ort gut für ein Verweilen in Stille eignet. Habe etwas Geduld mit Dir. Ich finde es immer sehr schön, wenn ich aus dem Fenster in die Natur schauen kann. Häufig mache ich das Fenster weit auf und lege mir einen Schal auf die Schultern. Sehr gerne kannst Du Dir auch eine Duftkerze oder ein Räucherstäbchen anzünden oder leise Musik anschalten.
  5. Mache Dir die Meditation zur Gewohnheit. Auch wenn es nicht gleich von Anfang an klappt, aber versuche wenigstens eine kurze Meditation in jeden Deiner Tage einzubauen.
  6. Du wirst ruhiger und findest besser in die Meditation hinein, wenn Du einige Atemzüge bewusst tief einatmest und Dich in tiefer Dankbarkeit übst. Denke kurz an die Dinge des Vortages, für die Du dankbar bist. Es können ganz kleine, manchmal selbstverständliche Dinge sein, wie das Lächeln Deines Partners, der Duft einer Blume, eine ruhige Mahlzeit. Vieles in unserem Alltag nehmen wir als selbstverständlich hin und wünschen uns Glück, Reichtum und Fülle. Dabei übersehen wir häufig, dass wir bereits drin leben in Glück, Reichtum und Fülle.
  7. Finde Deinen Meditationsstil. Du kannst unterschiedlich meditieren, bedeutet: Du kannst während der Meditation unterschiedlichen Gedanken nachgehen. Je nachdem,  was Du möchtest, kann Dir die Meditationssitzung Energie oder Ruhe geben. Sie kann Dich erden Dich aber auch Deine größte Vision erleben lassen.

Im Folgenden möchte ich Dir fünf verschiedene Meditationsstile vorstellen:

  • Body Scan

Beim Body Scan lernst Du Deine Körperteile kennen. Idealerweise beginnst Du immer an der gleichen Stelle im Körper und legst Deinen Fokus auf das entsprechende Körperteil. Dabei gilt es vor allem, alles wahrzunehmen, ohne es verändern zu wollen. Beginne etwa so: Lenke Deinen Fokus auf Deine Füße. Wie fühle sie sich an? Spüre den Druck, mit dem sie Kontakt mit ihrer Unterfläche haben. Nach einem Augenblick links Du Deinen Fokus auf die Unterschenkel, die Knie, die Oberschenkel ….und so weiter. Wenn sich ein Körperteil ungut angefühlt hat, kannst Du am Ende des Body Scans dorthin zurückkehren und mit Deiner Atmung Deine Energie dorthin senden. Dies habe ich zum Beispiel nach meinen Operationen getan, um die Heilung zu beschleunigen.

  1. Gedanken wahrnehmen

Viele Menschen meinen, dass sie ihre Gedanken während einer Meditation unterdrücken müssten. Dem ist nicht so. Du kannst Deine Gedanken einfach beobachten und diese ziehen lassen. Auf diese Weise erlebst Du, dass Du nicht Deine Gedanken bist. Du hast diese Gedanken, ebenso wie Du auch einen Schnupfen oder einen Sonnenbrand haben kannst.

  1. Klangmeditation

Klänge beruhigen uns – wenn es sich um harmonische Klänge handelt. Naturgeräusche, ein Gong oder eine sich wiederholende Melodie beruhigen uns. Ebenso verhält es sich mit der Geräuschkulisse im Wald. Deshalb lässt es sich im Wald auch besonders gut meditieren.

  1. Atembeobachtung

Seinen eigenen Atem zu beobachten schult uns, im Hier und Jetzt zu sein. Auf diese Weise können wir unsere Aufmerksamkeit besser nach Innen lenken.

  1. Visualisierung und Imagination

Visualisierungen und Imaginationen können uns an die wunderbarsten Orte tragen. Wenn Du einen Ort kennst, bei dem Du Dich besonders gut und aufgehoben gefühlt hast, kannst Du während der Meditation an diesen Ort zurückkehren. Du musst diesen Ort gar nicht in Wirklichkeit besucht haben. Du kannst Dir auch Deine Zukunft vorstellen und Dich hineinfühlen. Je deutlicher, Du Dir die Dinge vorstellen kannst, umso wahrscheinlicher werden sie für Dich tatsächlich reell. In Deinem Kopf existieren sie ja bereits. 

Tatsächlich visualisieren wir ständig, oftmals unbewusst. Wir stellen uns vor, wie wir in einem bestimmten Kleidungsstück aussehen, wie das Essen schmecken wird, welches wir vorbereiten und wohin wir in den Urlaub fahren. Leider visualisieren wir aus lauter Sorge auch negative Dinge, etwa, wie unser Kind einen Unfall erleidet, der Partner uns betrügt und vieles andere. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen positiven und negativen Gedanken. Unbewusst versucht es, unseren Vorstellungen zu entsprechen. 

Daher: Nutze diese Stärke in Dir und visualisiere kraftspendende und positive Dinge.

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