So wirst Du negative Gedanken los und programmierst Dich auf Gesundheit

19. Mai 2019 | Achtsamkeit, Gesundheit, Meditation

Immer wieder werde ich darauf angesprochen, dass es so schwierig ist, sich keine Sorgen zu machen, sich von seinen negativen Gedanken zu trennen. Gerade kranke oder sehr gestresste Menschen denken häufig nur noch an die Krankheit oder nur noch an den Stress im Job und dass sie gar nicht alles schaffen können.

Es ist tatsächlich nicht so einfach, nicht negativ zu denken. Wir können unsere Gedanken nicht ausschalten – zumindest nicht so einfach. Während einer Meditationssitzung ist der angestrebte Zustand der Zustand, in dem wir gedankenlos in uns gekehrt einfach da sind. In dieser Zeit können Körper und Geist völlig entspannen. Jedoch braucht es ein wenig Übung, um diesen Zustand zu erreichen. Die tägliche Praxis lohnt sich auf jeden Fall. Wie in den meisten Dingen, macht auch hier die Übung den Meister.

Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit sich von seinen negativen Gedanken zu trennen.
Die Lösung ist:

Du überschreibst die negativen Gedanken und Sorgen mit positiven Gedanken und Gefühlen.

Auch dies ist reine Übungssache. Denn: Du kannst tatsächlich Deine negativen Gedanken nicht verschwinden lassen. Du kannst sie nur in den Hintergrund rücken lassen. Dies passiert, wenn Du mehr positive als negative Gedanken hast.

Wie Du das machst?
Fokussiere Dich auf Deine positiven Gedanken. Wir können tatsächlich positive Gedanken und Gefühle produzieren. Je mehr schöne, positive und kraftspendende Gedanken wir haben, desto mehr rücken die negativen Gedanken in den Hintergrund.

Letztendlich kannst Du Dich wie einen Computer programmieren.

Mache Dir erst einmal bewußt, welche Gedanken Du den ganzen Tag über denkst.

Denkst Du gleich am Morgen „Der Tag wird anstrengend“, „Ich weiß gar nicht, wie ich das alles schaffen soll.“ „Ich bin dumm, hässlich und unbeliebt:“?

Wenn Du solche Gedanken Dir immer wieder denkst, dann hast Du sie verinnerlicht. Es kommt immer alles so, wie es Dir programmierst. Die Sache ist nur die: Meist bist Du Dir dessen gar nicht bewußt! Wenn Du also denkst: „Ich schaffe es eh nicht abzunehmen“, dann schaffst Du es auch nicht. Wenn Du denkst: „Ich schaffe es eh nicht, einen richtig coolen Job zu bekommen“, dann wirst Du auch das nicht schaffen.

Der erste Schritt liegt also in der Bewusstwerdung

Sehr hilfreich ist es, sich diese Gedanken einmal aufzuschreiben. Ich empfehle Dir ein kleines Büchlein, in welches Du zunächst alle solche „komischen“ und limitierenden Gedanken aufschreibst. Lasse hinter jedem der Gedanken drei Zeilen Platz.

Allein das Aufschreiben dieser Gedanken veranschaulicht Dir, wie schlecht Du über Dich und Dein Leben und vielleicht auch Dein Umfeld denkst.

Als nächstes schreibe Dir unter jedem dieser Gedanken auf, woher der jeweilige Gedanke wohl kommt. Wo hast Du diesen zum ersten Mal gehört? Haben Deine Eltern vielleicht einmal im Ärger etwas derartiges gesagt? Oder Dein Lehrer hat unreflektiert geäußert, dass Du „es einfach nicht drauf hast“?
Vielleicht hast Du aber auch in den Medien etwas derartiges gesehen oder gelesen und dies auf Dich bezogen. Jemand hat zu Dir etwas gesagt, es womöglich gar nicht so gemeint. Du jedoch hast es abgespeichert. Vielleicht hatten Deine Eltern einen bösen Streit und Du dachtest, er wäre wegen Dir und seitdem bist Du der Meinung, Du bist unerwünscht und machst Dich klein, um nicht aufzufallen.

Schreibe all diese negativen, schmerzhaften Gedanken auf und versuche diese zu analysieren.

Du solltest wissen, dass Dein Unterbewusstsein nie schläft. Es nimmt ständig Dinge wahr. Dein Unterbewusstsein hat keinen Filter. Es nimmt alles auf und bewahrt diese Gedanken für Dich auf. Wenn Du zum Beispiel jeden Tag viel schlechte und negative Meldungen hörst, Filme anschaust, in denen viel Gewalt vorgelebt wir, so ist dies für Dein Unterbewusstsein ebenso da wie Deine Fahrradtour mit Freunden. Womit fütterst Du nun Dein Unterbewusstsein mehr? Achte auf die Dinge, die Du an Dich heranlässt.

Der zweite Schritt ist die Erkenntnis

Es geht drum zu erkennen, dass Du und vor allem das Leben gar nicht so sind wie Deine Gedanken.

Nachdem Du Deine negativen, schmerzhaften und krankmachenden Gedanken erkannt und zugeordnet hast, überschreibst Du jeden dieser Gedanken mit einem positiven Gedanken. Zum Beispiel: Du hast aufgeschrieben: „Ich bin nun ´mal fett und kann nicht abnehmen“. Nun schreibst Du drunter, was Du gerne hättest, etwa wie: „Ich bin fit und vital und mache jeden Tag Sport.“

Auf diese Weise programmierst Du Dein Leben um.

Der dritte Schritt ist die Manifestation

Nun suchst Du Dir aus Deinen vielen Sätzen, einen oder zwei heraus und schreibst Dir die positive und kraftspendende Variante auf ein Extrablatt. Dieses Blatt kannst Du schön bunt ausmalen und Dir dorthin hängen, wo Du es jeden Tag sehen kannst. Du kannst es abfotografieren und in Deinem Handy abspeichern. Lese Dir diesen Satz jeden Tag mehrmals laut vor und stelle Dir vor, wie Du das erreicht hast, was auf dem Blatt steht.

Zum Beispiel: „Ich bin fit und vital und strotze vor Energie.“

Lege gerne auch ein entsprechendes Bild dazu. Auf diesem Bild musst nicht Du zu sehen sein, sondern einfach eine Person, die bereits so ist, wie Du sein möchtest. Dein Unterbewusstsein denkt in Bildern.

Der vierte Schritt ist die tägliche Übung

Wie schon erwähnt: Alles braucht Übung – auch das Wachsen der positiven Gedanken. Bislang hast Du nur die negativen Gedanken analysiert und ein oder zwei, die Dir besonders am Herzen lagen, für Dich umgewandelt. Nach frühestens 30 Tagen kannst Du Dir dann den nächsten Satz vornehmen und diesen für Dich manifestieren. Du brauchst immer mindestens 30 Tage, um einen Gedanken fest zu verankern.

Um jedoch wirklich Raum für Deine positiven und kraftspendenden Gedanken zu schaffen, ist es notwendig, Deinen Fokus jeden Tag auf diese zu lenken.

Dafür empfehle ich Dir, jeden Tag die Dinge aufzuschreiben, die Dir gut gelungen sind, für die Du dankbar bist und die Dich glücklich gemacht haben.

Am Anfang wird Dir dies seltsam und ungewohnt erscheinen. Du wirst kaum wissen, was Du aufschreiben sollst, denn Dein Kopf ist noch voller Negativität. Du wirst jedoch sehen: Wenn Du es einige Zeit durchziehst, fallen Dir immer mehr Dinge ein, für die Du dankbar sein kannst, die Dich glücklich gemacht haben und die Dir gut gelungen sind. Du wirst schon morgens darüber nachdenken, was Du am Abend aufschreiben kannst. Auf diese Weise wird Dein Fokus immer mehr auf das Positive und Glücklichmachende gelenkt. Du wirst mit der Zeit immer mehr so handeln, dass Dir positive Dinge passieren.

Du kannst Dinge aufschreiben wie:
„Ich bin dankbar dafür, dass ich wieder aufgewacht bin.“
„Ich bin dankbar für meine wundervolle Familie.“
„Danke für die wunderschönen Blumen am Wegesrand zu meiner Arbeit.“
„Danke für das Lächeln der Krankenschwester.“ (wenn Du im Krankenhaus bist)
„Danke für die Sonnenstrahlen, die mich erwärmt haben.“
„Danke für die Wissenschaft, die meine Therapie möglich macht.“
„Danke für die Regenerationsfähigkeit meines Körpers.“

Schreibe gerne auch schon Dinge auf, die Du Dir in der Zukunft erhoffst:
„Ich bin dankbar dafür, dass ich die Therapie so gut geschafft habe.“
„Danke für die Ärzte, die sich für mich einsetzten.“
„Danke für meine Kinder, an denen ich wachsen darf. Sie lehren mich, gelassener zu werden.“

Mit der Zeit wird es Dir solchen Spaß bereiten, diese positiven Gedanken aufzuschreiben, dass Du ganze Bücher damit füllen wirst. Ich empfehle Dir daher gleich zu Beginn ein wirklich schönes Büchlein dafür zu nehmen, ein Büchlein, in welches Du gerne hineinschreibst. Ich empfehle Dir auch, diese Gedanken am Abend aufzuschreiben. Du wirst dann ganz selig einschlafen. Jedoch kann für Dich der Morgen besser passen. Dann startest Du positiv programmiert in den Tag.

Fange gleich heute an.

Es lohnt sich!

Deine Annette

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