Wie werde ich negative Gedanken los?

9. Mai 2021 | Achtsamkeit, Allgemein, Energie, Gesundheit, Selbstbewusstsein

Wenn wir immer wieder die gleichen Gedanken denken, erleben wir auch immer wieder die gleichen Dinge. Es ist, als wenn wir in einer endlosen Schleife wären. 90 Prozent der Dinge, die wir an einem Tag tun, sind Dinge, die wir gewohnheitsmäßig tun. Wir putzen uns auf immer die gleiche Art und Weise die Zähne, fahren immer den gleichen Weg zur Arbeit, essen immer wieder das Gleiche, treffen die gleichen Menschen und erleben die gleichen Dinge. Wenn unsere Tage mit negativen Dingen, Misserfolgen und Frustration gefüllt sind, bedeutet dies, dass unsere Gedanken mit diesen Dingen erfüllt sind. Schließlich kreieren wir unsere Realität durch unsere Gedanken.

Wie schaffen wir es, aus dieser Spirale von negativen Gedanken herauszukommen?

Um neue Gedanken zu denken, müssen wir etwas Neues erleben. Es muss etwas sein, was uns berührt, etwas, das wir so noch nie erlebt haben. Dies kann auf einer Reise geschehen. Es kann eine neue. Bekanntschaft sein. Manchmal ist es ein Schicksalsschlag. Dann sind wir gezwungen, andere Gedanken zu denken.

Sollen wir nun darauf warten, dass wir etwas Neues erleben? Nein, ganz sicher nicht.

Wir können sofort, hier und jetzt auch von innen heraus, sozusagen aus eigenem tiefsten Willen, entscheiden, Gedanken, die hinderlich für uns sind, abzulegen. Dann entscheiden wir uns ganz bewusst für einen neuen Weg. Das ist so, als ob wir einen neuen Weg zur Arbeit wählen.

Wie das gehen soll?

Es funktioniert in drei Schritten:

  1. Identifiziere den negativen und hinderlichen Gedanken. Es ist ein Glaubenssatz wie: „Ich bin nicht gut genug“, „immer sind alle gegen mich“, „so einer wie ich schafft es eh nicht“….
  2. Spüre Dich in das Gefühl, welches mit diesem Gedanken verbunden ist, hinein. Verdränge das Gefühl nicht, lass es zu, spüre es. Du kannst den Gedanken gerne aufschreiben, wenn es Dir hilft. Sehr gerne kannst Du auch an seinen Ursprung zurückgehen. Wann ist er zum ersten Mal aufgekommen? War es wirklich Dein Gedanke? Oder hast Du ihn aufgeschnappt?
  3. Als nächstes entschiede Dich, welchen Gedanken Du stattdessen annehmen möchtest. Sehr gerne kannst Du auch diesen aufschreiben. So kann zum Beispiel aus dem Gedanken „Ich bin nicht gut genug“ „Ich bin genau richtig – so wie ich bin“ werden.

Öffne Dich für die neuen Erlebnisse, die Du durch diese neuen Gedanken anziehst.

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