Woran erkenne ich, ob ich eine CMD habe, und wer behandelt eine CMD?

11. Okt 2020 | Allgemein, Energie, Gesundheit, Kopfschmerzen, Schönheit, Zähne

Der Begriff CMD (Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion) sagt lediglich aus, dass es sich um eine Funktionsstörung handelt, die sich im Kausystem manifestiert hat. Beteiligt können folgende Strukturen sein:

  • Die Zähne
  • Die Kaumuskulatur
  • Der Kieferknochen

Das sind die Anzeichen einer CMD:

Die Symptome können sehr unterschiedlich sein, je nachdem, welche Strukturen beteiligt sind und welche geschwächt sind. Jeder hat eine andere Schwachstelle. Auch die Ausprägung der Symptome kann sehr unterschiedlich sein.

Folgende Symptome der CMD sind möglich:

Im Mundbereich:

– Zahndefekte

– Zahnschmerzen

– Zahnabrieb

– Zähneknirschen

– Zähnepressen

– Kiefergelenkschmerzen

– Kiefergelenkknacken

– Zungenbrennen

– Zungentaubheit

– Einschränkung der Mundöffnung

 

Am Ohr:

– Ohrgeräusche

– Druck auf den Ohren

– Probleme beim Druckausgleich

– Tinnitus

– Ohrenschmerzen

– Jucken im Ohr

– Schwindel

 

Am Hals und Nacken:

– Schluckbeschwerden

– Heiserkeit

–  Räusperzwang

–  Kloß im Hals

–  Nackenschmerzen

–  Nackenverspannungen

–  Jucken im Ohr

–  Schwindel

 

Weitere:

– Kopfschmerzen/Gesichtschmerzen

– Hüftprobleme

– Kniebeschwerden

– Schulterschmerzen

– Rückenschmerzen

–  Gelenkschmerzen

–  Augenflimmern

–  Sehstörungen

–  Stress

–  Unruhe

–  Depression

–  Schlaflosigkeit

–  Tagesmüdigkeit

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Symptome ist die CMD nur im Netzwerk verschiedener Ärzte und Therapeuten therapierbar.

Die erste Anlaufstelle sollte ein Zahnarzt sein, der auf CMD spezialisiert ist. Dies sind durchaus nicht alle Zahnärzte – ganz im Gegenteil: Es sind die wenigsten. Dieser spezialisierte Zahnarzt hat in der Regel einige Therapeuten verschiedener Fachrichtungen, mit denen er zusammenarbeitet, in seinem Netzwerk. Es handelt sich um Physiotherapeuten, Osteopathen, HNO-Ärzte und Psychologen. Es ist von Vorteil, wenn die Kommunikation zwischen den verschiedenen Fachrichtungen funktioniert. Diese Kommunikation übernimmt der Zahnarzt. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes als „Kopfarzt“ zu sehen. Nur er kann herausfinden, ob der Biss Ursache oder Folge der Funktionsstörung ist. Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann er die Therapie anleiten. Er ist der Dirigent der Therapie und bestimmt, wann welche Maßnahmen erfolgen. Für den Physiotherapeuten und Osteopathen stellt dieser Zahnarzt die jeweiligen Rezepte aus und kontrolliert optimalerweise den Fortschritt.

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